Seit 2019 nimmt die Universitätsmedizin Greifswald mit nunmehr sechs Kliniken am bundesweiten Projekt „Rauchfreiticket“ teil.Das Angebot richtet sich an alle rauchenden Patientinnen und Patienten, unabhängig davon, ob sie vorhaben, mit dem Rauchen aufzuhören oder nicht. Auch für jene, die erst seit kurzem nicht mehr rauchen, kann diese Beratung hilfreich sein, um nicht in alte Gewohnheiten zurückzufallen.
Wir gratulieren den beiden Studienassistentinnen der Abteilung für Präventionsforschung und Sozialmedizin des Instituts für Community Medicine, Nicole Junker und Mandy Brotzki, zu diesem großen Erfolg. Dank ihres hohen Engagements und ihrer geduldigen Ansprache der Patientinnen und Patienten haben sich derart viele Menschen für eine Rauchstoppberatung entschieden.

Mit Freude schauen wir auf die Möglichkeit zurück, unser Projekt Wald|Gesund vor nationalem und internationalem Publikum vorgestellt zu haben. Beim 7th ISFT International Congress “Forest and its Potential for Health” in Waren sowie beim 1. Wartenberger Waldtherapie-Kongress wurde das Potenzial naturbasierter Angebote für die breite Bevölkerung, aber auch für spezielle Patientengruppen verdeutlicht. Es wurde eindrucksvoll gezeigt, dass Waldtherapie als komplementäre Methode einen festen Platz im Gesundheitswesen verdient und dazu Expertinnen und Experten aus Forschung, Politik und Praxis interdisziplinär zusammenarbeiten müssen.

Im neuen Forschungsprojekt AgeHearing-QoL untersucht ein Konsortium aus Hochschule Landshut, Universitätsmedizin Greifswald und Charité – Universitätsmedizin Berlin neue, frühzeitige Versorgungsformen zur Verbesserung der Lebensqualität älterwerdender Menschen mit Schwerhörigkeit. Das interdisziplinäre Vorhaben vereint Expertise aus Psychologie, Gerontologie und Medizin und wird durch ein breites Praxisnetzwerk unterstützt. Das Forschungsprojekt läuft bis März 2028 und wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss mit über 1,4 Millionen Euro aus Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen gefördert.

Ab wann ist jemand alt?“ – Die meisten Menschen haben eine bestimmte Alterszahl im Kopf, ab der sie jemanden als „alt“ bezeichnen würden. Doch ist dieser subjektive Beginn des Altseins heute noch derselbe wie vor 10 oder 20 Jahren? Dieser Frage ist ein internationales Forscher*innenteam der Humboldt-Universität zu Berlin (Markus Wettstein, Denis Gerstorf), Stanford Universität (Rinseo Park, Nilam Ram), Universität Luxemburg (Anna E. Kornadt) und der Universitätsmedizin Greifswald (Susanne Wurm) nachgegangen.
Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an Monika Hanke.