Leitung: Mary Rosolski Tel. 03834 - 86 6321
Auf der Station werden vorwiegend Kinder und Jugendliche mit hämatologisch- onkologischen Erkrankungen behandelt. Derzeit sind durch die moderne Medizin überwiegend bösartige Erkrankungen in dieser Altersgruppe heilbar. Dazu bedarf es einer oft langwierigen und in das Familienleben eingreifenden Therapie.
Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Institutionen der UMG ist die optimale Therapie und Betreuung jedes einzelnen tumorkranken Kindes gesichert.
Die Behandlungen erfolgen entsprechend den aktuellen Therapieoptimierungsstudien der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) in Übereinstimmung mit den Qualitätskriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses. Um diesen GBA-Richtlinien gerecht zu werden, wird auf eine hohe fachliche Qualifikation und das Einhalten von Pflegestandards geachtet.
Jährlich werden mehrere Stammzelltransplantationen auf der Kinderonkologie durchgeführt. Für diese Therapien kommen Patient*innen aus ganz Europa und dem Nahen Osten nach Greifswald. Die Schwere und die Komplexität der Erkrankungen ist eine große Herausforderung. In emotionalen Phasen der Erkrankung ist eine enge Zusammenarbeit zwischen erfahrenen Pflegekräften, der Seelsorge sowie dem gesamten multiprofessionellen Team unverzichtbar. Die wöchentliche Fallbesprechung und das wöchentlich stattfindende Elternfrühstück sind feste Strukturen der Station.
Um das Aufgabenspektrum absichern zu können, werden folgende Zusatzqualifikationen vorgehalten:
Als weiterer Wissensspeicher dienen dem Team das CNE und das Innerbetriebliche Fort- und Weiterbildungsangebot. Zusätzlichen Input bieten die Beauftragten der Station für Hygiene, Qualitätsmanagement, Transfusion, Brandschutz und Sicherheit.
Unser generationsübergreifendes und multiprofessionelles Team besteht aus Kinderkrankenschwestern / -pflegern, Kinderärzt*innen, einem Erzieher, einer Sozialpädagogin und Psychologin sowie einer Seelsorgerin und Dolmetscherin. Das Team zeichnet sich durch gegenseitige Unterstützung im Arbeitsalltag und einen fachlichen Austausch aus, wodurch nicht nur der Zusammenhalt gefördert, sondern auch individuelle Stärken genutzt werden. Es entsteht ein Umfeld, in dem Jeder sein Bestes geben kann.
Unsere Auszubildenden und Studierenden erwartet ein breites Spektrum an hämatologisch-onkolischen Krankheitsbildern, sowie ein Arbeitsumfeld, in dem viel Eigeninitiative und Interese gefragt sind. Je nach Ausbildungsstand können eigenverantwortliche Tätigkeiten in Absprache mit der Bereichsschwester durchgeführt werden. Es besteht die Möglichkeit, im Vorfeld zu hospitieren oder ein schulbegleitenses Praktikum zu absolvieren.